Menu Offener Betrieb 2018: Das Offene Klassenzimmer Netzwerk Karte

Programm

Programm 2018

Tag 1, Freitag, 26.1.2018

Offenes Klassenzimmer über Werkzeuge der Konvivialität / die Kunst der Interdependenz

Konvivial* vom Lateinischen „con vivere“, zusammen leben. Eine konviviale Gesellschaft schätzt zwischenmenschliche Beziehungen; konkurrieren und zusammenarbeiten in einer Art und Weise die Andere und die Natur berücksichtigt. Die Künstlerin Susanne Bosch (Berlin) führt Methoden aus einer „Konvivialen Werkzeugkiste“ein, die in einer Zeit der Fragmentierung hinterfragen, wie wir Fähigkeiten entwickeln, uns und andere für Transformation zu sensibilisieren.

14:00               Ankunft, Begrüßung, Einführung in den Tag

14:30 – 15: 45 Generativer Dialog nach David Bohm

15:50 – 16:50 Verkörperte Präsenz: Soziales Presencing Theater, 1-2 Übungen, entwickelt von Arawana Hayashi. Kollaborative Performances zum Verstehen der aktuellen Realität und die Erforschung entstehender Zukunftsmöglichkeiten mittels einfacher Haltungs- und Bewegungsübungen.

16:50 – 17:00 Abschlussrunde

18:00 – 20:00 Eine nicht geprobte Performance: Graz braucht keine Kunstakademie.

Nach drei Jahren des gemeinsamen Fragens und Experimentierens mit verschiedenen Formaten zum Thema der Kunstausbildung in Graz, beendet das Netzwerk Offener Betrieb seine Aktivitäten um das Entstehen von etwas Neuem zu ermöglichen. Die öffentliche Performance-Veranstaltung bringt verschiedene Sichtweisen der vergangenen Prozesse zusammen, aufbauend auf der Hauptaussage die aus Trial Mode 1, abgehalten im Forum Stadtpark 2014, entstand: Graz braucht keine Kunstakademie. Graz braucht neue Formen des künstlerischen Wissenstransfers.

Tag 2, Samstag, 27.1.2018

Offenes Klassenzimmer über erweiterte Visionen: dezentralisierte und selbstorganisierte Kunstausbildung in Graz und der Steiermark

14:00 – 18:00      Ein Workshop zur Verortung existierender, gebrauchter und gewünschter Formen dezentraler und selbstorganisierter Ausbildungsinitiativen in und um Graz

Schritt 1: Marktplatz der Ideen

Schritt 2: Arbeit in Kleingruppen zu diesen Ideen

Schritt 3: Visualisierung: Erstellung eines audio-visuellen Formats, eine Zeichnung, einen Text, ein Bild, einen Film, etc zu der Idee

Schritt 4: Präsentation und Gestaltung einer interaktiven PDF zur Distribution